Kann die Umwandlung der Daten des Prozessleitsystems aus diskontinuierlichen Verdampfungskristallisatoren die Prozessüberwachung verbessern?

Prozesssteuerung und -automatisierung von diskontinuierlichen Verdampfungskristallisatoren kann von einer intensiveren Auswertung der Daten des Prozessleitsystems (PLS) profitieren. In der vorliegenden Studie wird ein Bilanzierungsschema entwickelt, das die Magmazusammensetzung sowie die Einzugs-, Verdampfungs- und Kristallisationsraten zu beliebigen Prozesszeitpunkten berechnet. Dazu werden die PLS-Daten einer industriellen Charge mit Laboranalysen des zugehörigen Magmas kombiniert. Es werden verschiedene Ansätze zur Bestimmung des Kristallgehalts, der Reinheit des Mutterlösung sowie der Sättigungszahl getestet, um die Bedeutung dieser Parameter für die Berechnung zu erfassen.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Berechnung der Verdampfungs- und Kristallisationsrate vorwiegend durch den PLS-Datensatz bestimmt wird, wohingegen die Bestimmung der Magmazusammensetzung stärker von den getroffenen Annahmen beeinflusst wird. Die berechneten Trends bestehen einen Plausibilitätstest in Hinblick auf den untersuchten Prozess. Das vorgestellte Bilanzierungsschema kann nach intensiverem Testen ein nützliches Werkzeug zur Prozessüberwachung darstellen.


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