Verzicht auf das Aufrauen von Rohrmühlenwalzen durch Schweißen

Das Aufrauen von Walzen durch Schweißverfahren stellt ein erhebliches Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltrisiko dar, da es während der Rohrverarbeitung fast ununterbrochen stattfindet. Die Mitarbeiter arbeiten an oder in der Nähe von massereichen, rotierenden Maschinen, oft in Gegenwart von Hochtemperaturdämpfen. In diesem Beitrag wird über ein Projekt berichtet, bei dem alternative Walzenbeschichtungen, die kein Schweißen erfordern, bewertet wurden. Das kosteneffizienteste Verfahren zum Ersatz des Schweißens für das Aufrauen von Walzen wurde ermittelt. Zwei Walzen in der Zuckerfabrik Racecourse Mill wurden beschichtet. Für die Beschichtung der Flanken der Walzenrillen wurden das Metall-Inertgasschweißen (MIG) und das Laserauftragsschweißen erprobt, wobei das MIG-Schweißen wirtschaftlicher war. Beim Laserauftragsschweißen gibt es noch erhebliches Optimierungspotenzial, um die Kosten zu senken. Für die Beschichtung der Rillenkämme wurde das MIG-Schweißen mit Wolframkarbidspänen eingesetzt. Es wurden auch Informationen zur Abschätzung der Lebensdauer der Beschichtung gewonnen.

Die Technologie des Plattierens hat sich zwar weiterentwickelt, doch stehen einer breiten Anwendung noch einige Herausforderungen entgegen. Zwar ist es möglich, auf das Aufschweißen (arcing) für die obere Mühlenrolle zu verzichten, doch sind weitere Arbeiten erforderlich, damit die Beschichtung der Rillenkämme eine ganze Kampagne überstehen kann. Insbesondere sind weitere Arbeiten erforderlich, damit die Kammbeschichtung nach einer geringfügigen Überholung eine zweite volle Kampagne übersteht. Wenn diese Ergebnisse erzielt werden können, wird sich die Wirtschaftlichkeit der Beschichtung erheblich verbessern.


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