Einsatz eines Neltec-Sensors zur Verbesserung der Arbeitsweise diskontinuierlicher Zentrifugen

Ein „Spülsensor“ (Neltec, Dänemark) wurde an der Außenseite einer diskontinuierlichen Zentrifuge angebracht, um den Aufprall des Ablaufs/Waschwassers auf die Innenwand des Gehäusemantels zu bestimmen. Das Signal korreliert mit der Ablauf-/Waschwassermenge, die die Zentrifugentrommel verlässt. Es wurde eine umfassende Reihe von Untersuchungen mit Rohzuckermagmen durchgeführt, um die Reaktion des Sensors auf eine Vielzahl von Einstellungen der Zentrifugenparameter zu erfassen. Das Untersuchungsprogramm zeigte, dass das Signal des Sensors bei gleichen Testbedingungen sehr gut reproduzierbar ist und die Reaktion sehr gut mit den Beobachtungen in der Zentrifuge übereinstimmt, z.B. steigt die Intensität des Signals schnell, während die Farbe der Oberfläche des Kristallbetts abnimmt. Die Analyse der aufgezeichneten Daten hat gezeigt, dass das Signal von den Bedienern der Zentrifuge verwendet werden kann, um den optimalen Zeitpunkt für den Beginn des Waschwassereinsatzes zu bestimmen. Auch die Sirupabtrennung des Magmas kann mit Hilfe des Signals bestimmt werden. Eine kürzere Versuchsreihe wurde mit Weißzuckermagmen mittels einer anderen Zentrifuge durchgeführt und diese Tests bestätigten die Beobachtungen mit den Rohzuckermagmen. Wie erwartet, erfolgt die Sirupabtrennung bei Weißzuckermagmen bei einer niedrigeren Trommeldrehzahl als bei Rohzuckermagmen, und die Reaktion des Signals weist andere Merkmale auf.


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