Optimierung der Übersättigung bei verschiedenen Zuckerkristallisationsverfahren

Eine schlechte Kristallgrößenverteilung ist ein häufiges Problem in der Zuckerindustrie, das zu höheren Mengen an aufzulösendem Zucker, erhöhtem Energie- und Wasserverbrauch, geringerer Ausbeute und Problemen bei der Zentrifugation führt. Um qualitativ hochwertige Kristalle mit niedrigem Variationskoeffizient (CV) und optimaler mittlerer Maschenweite (MA) zu erhalten, sind sorgfältig konzipierte und kontrollierte Kristallisationsprozesse erforderlich, wobei die Übersättigung einer der wichtigsten Parameter ist.

Auf Übersättigung basierende Kristallisationsregelung wurden in diskontinuierliche Verdampfungs- und Kühlungskristallisatoren von Rüben- und Rohrzuckerfabriken implementiert. In all diesen Fällen ging es um die Auswahl und Aufrechterhaltung eines optimalen Übersättigungssollwerts, der eine hervorragende Kristallqualität gewährleistet. Die idealen Übersättigungssollwertkurven unterscheiden sich für hohe und niedrige Reinheiten des Einzugsirups. Was in einer Raffinerie gut funktioniert, ist möglicherweise für das A-Produkt Rübenweißzucker nicht geeignet und kann für das C-Produkt in einer Rohrzuckerfabrik unwirksam sein. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit diesen Unterschieden und hilft bei der Auswahl der Betriebsparameter für verschiedene Kristallisationsszenarien.


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Sprache: Englisch
Autoren: Jakab Rózsa

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