Der Energieeinsatz im Zuckerhaus hat einen entscheidenden Einfluss auf den Gesamtenergiebedarf der Zuckererzeugung in der Rübenzuckerfabrik. Die Wasserzufuhr über den Dicksaft und die Menge des in den Zentrifugen verwendeten Waschwassers sind entscheidende Indikatoren für den Dampfbedarf des Zuckerhauses. Mit allgemein bekannten Maßnahmen, die zur Minimierung des Dampfbedarfs beitragen, sind allerdings im praktischen Ergebnis Grenzen gesetzt. Veränderte politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen erfordern darüber hinaus Konzepte mit erhöhter Energie- und Kosteneffizienz im Zuckerhaus.
Die kontinuierliche Kristallisation in Verbindung mit der mechanischen Brüdenverdichtung führt zu einer deutlichen Reduzierung des Energiebedarfs. Mit der niedrigen notwendigen Temperaturdifferenz zwischen Heizdampf und Brüden ist der VKT besonders gut geeignet, die Kristallisation mit geringstem Energieaufwand durchzuführen. Angepasste Strategien für den VKT in dieser Anlagenkonfiguration werden in Bezug auf Planung, Konstruktion und Betrieb vorgestellt.
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