Die Landwirte sind sich des Klimawandels voll bewusst– sie sind die ersten, die unter seinen Auswirkungen leiden. Als Bürger und Erzeuger sind sie sich auch bewusst, dass sie eine Rolle bei der Verringerung ihrer Treibhausgasemissionen spielen müssen. Zu diesem Zweck wurden immer mehr landwirtschaftliche Praktiken zur Verringerung dieser Emissionen oder zur Speicherung von Kohlenstoff identifiziert und kürzlich unter dem Begriff ‘Carbon Farming’ zusammengefasst. Mit einer Umfrage unter 21 Mitgliedern beleuchtet der Weltverband der Zuckerrüben- und Zuckerrohranbauer (WABCG) seine Vision von Carbon Farming. Welche Techniken sind verfügbar? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Was sind die Hoffnungen und Befürchtungen der unabhängigen Landwirte? ‘Carbon Farming gewinnt unter den Zuckerrüben- und Zuckerrohranbauern immer mehr an Bedeutung, da es als potenzielle zusätzliche Einkommensquelle für die Anbauer angesehen wird. Von wenigen Ausnahmen abgesehen erweist sich dies jedoch selten als der Fall, zumal es eine Tendenz zu geben scheint, bestimmte Anbaupraktiken (nicht nur rechtlich, sondern auch wirtschaftlich) verbindlich vorzuschreiben. Diese Praktiken sind jedoch mit Kosten verbunden, nicht nur in Bezug auf die Produktion, sondern auch auf die verringerte Produktivität, was die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigt.
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