In den Jahren 2019 bis 2021 wurden an sieben Standorten in Niedersachsen Auswirkungen verschiedener Unkrautkontrollstrategien im Zuckerrübenanbau auf Nützlinge und Schädlinge überprüft. Die Strategien beinhalteten die konventionelle Spritzung, die Bandspritzung in der Reihe kombiniert mit der mechanischen Hacke zwischen den Reihen und die mechanische Hacke kombiniert der Handhacke in der Reihe. Die Insekten wurden mit unterschiedlichen Fangmethoden erfasst. In den einzelnen Versuchsstandorten gab es für die meisten Arthropodenpopulationen keine oder kaum signifikante Unterschiede hinsichtlich der einzelnen Unkrautkontrollstrategien. Diese Unterschiede waren auch nicht gleichgerichtet. Nach den Ergebnissen der Photoeklektorfänge und visueller Bonituren hatte die dreimalige mechanische Unkrautkontrolle in diesen Versuchen vergleichbare Effekte auf die hier ausgewerteten Arthropodenpopulationen wie die chemische Unkrautkontrolle.
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