Benchmarking für die Verbesserung der Melasseerschöpfung

Die größten Saccharoseverluste bei der Rohrzuckergewinnung treten bei der Melasse auf. Hohe Investitions- und Instandhaltungskosten bestimmen typischerweise die Melasseerschöpfung mit. Die „Target“(Ziel)-reinheit der Melasse ist ein häufig verwendeter Maßstab zur Beurteilung der Melasseerschöpfung, die sich jedoch nicht auf den tatsächlichen Saccharoseverlust bezieht. Der „Target Sucrose Loss“ (TSL) der Melasse wird als Benchmark vorgeschlagen. In der Praxis sollte der Saccharoseverlust in der Endmelasse innerhalb einer Einheit des TSL gehalten werden. Um dies zu erreichen, ist weiterhin eine Annäherung an die Zielreinheit erforderlich. Ein Vorteil des TSL ist, dass der Einfluss der löslichen Nichtzuckermenge im Rohr auf den tatsächlichen Saccharoseverlust in der Melasse berücksichtigt wird. Mit Hilfe von Daten aus australischen Fabriken wird die Anwendung des TSL dargestellt. Faktoren, die die Erschöpfung der Endmelasse beeinflussen, werden diskutiert, darunter die C-Magma-Reinheit, die Effizienz der Kühlungskristallisation und die auf das Magma einwirkende Schergeschwindigkeit in den Kristallisatoren. Einige australische Fabriken haben kürzlich horizontale, rotierende Kühlschlangen durch feststehende Kühlelemente und Rührwerke mit hohen Scherraten ersetzt, um Instandhaltungsprobleme bei den Kühlschlangen zu umgehen. Die Konstruktion mit festen Elementen kann ein wirtschaftlicher Weg sein, um eine hohe Melasseerschöpfung zu erzielen


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