Untersuchungen zur Verbreitung und Schadwirkung des echten Mehltaus der Zuckerrübe (Erysiphe betae) in Deutschland, Österreich und der Türkei

Der echte Riibenmehltau, Erysiphe betae (Van.) Weltzien, die wichtigste Blattkrankheit im sommertrockenen Zuckerriibenanbau, kann nach friiher Epidemieentwicklung in Zentralanatolien und im pannonischen Klimaraum auch in den mitteleuropaische. Zuckerriibenanbaugebieten epidemisch auftreten. Es kommt hie jedoch wegen des spaten Eintreffens des Schaderregers im allgemeinen zu keinen Ertragsverlusten. Anhand mehrerer Parzellenfeldversuche im Rheinland, in Pannonien (Ostosterreich) und in Zentralanatolien aus den Jahren 1976 bis 1979 wurde der Zusammenhang zwischen Infektionstermin und Befallsintensitat von E. betae und Zuckerertragsverlust untersucht. Der Befall wurde durch kiinstliche Infektion in monatlichen Abstanden beginnend mit Juni und durch Applikation von Cercobin M + Netzschwefel manipuliert. Mit der Zeit (x) zwischen Infektionstermin und Ernte (in Monaten) ergeben sich Befalls/Verlust-Relationen, die mit der Funktionsgleichung 9 – ypot = Ypot (en’ o oc – 1) beschrieben werden konnen. m ist ein Parameter fur die Starke des Befallsverlaufs und ist abhangig vom Witterungs- und Infektionsgeschehen. Einige Zuckerriibensorten wurden auf ihr Resistenz/Anfalligkeitsverhalten ilberpriift. Die Wechselwirkungen zwischen Anfalligkeitsgrad und Ausma1 der Ertragsverluste unter variierten Befallsbedingungen gaben Auskunft iiber das Reaktionsvermogen der Sorten und Testhybriden auf den Mehltaubefall.

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Language: German

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